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Hörbar durch barocke Aufführungspraxis gegangen, reißen die vier
Österreicher hart die Saiten an und scharfe Phrasierungen ab, schießen
knallende Akzente zwischen harte dynamische Kontraste.
Zu Haydns Sturm-und-Drang-Phase passt das hervorragend: Die
exaltierte Heiterkeit in Menuett und Rondo gerät an die Grenze des
Wahnwitzes. Gegen den beim Mozarteum Quartett in angenehm
unideologischem Vibrato immer wieder die Melodie antritt ....
Es ist ein sehr österreichischer Abend im Augsburger Schaezlerpalais
mit dieser melancholisch verhinderten Sehnsucht nach Melodie. Unter
berückenden Sordino-Streichern schwebt sie auch noch durch den langsamen
Satz von Helmut Schmidingers „Zyklen”, der Uraufführung des Abends. ...
In „Zyklen” verzichtet Schmidinger weitgehend auf avantgardistische
Klangtechniken und hält die fünf Sätze ganz klassisch mit gleichmäßig
ausgefeilter Motivarbeit und starkem Formzugriff zusammen. Aus einem
einzelnen repetierten G im ersten Satz heraus steigert die Komposition
sich über kaskadenhafte Ausbrüche in ein furioses Finale hinein –
souverän bewältigt vom Mozarteum Quartett....
Süddeutsche 25.5.2009
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... Eine derart ... ansprechend geformte Mozart-Kompetenz steht (nicht
nur) Salzburg gut an...
Als sinnvollen
Kontrast wählte das Quartett die Fünf Sätze, op. 5, und die Sechs
Bagatellen, op. 9, von Anton Webern - Musik auf engstem und doch geistig
weitem Raum,
musikalische
Essenz, punktgenau und musikantisch ohne Sprödigkeit umgesetzt...
Salzburger
Nachrichten, 22.06.06
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... Die hohe Kunst des Streichquartetts forderte natürlich
Beethoven, dessen rares "Quartetto serioso" in f-Moll, op. 95, den Abend
krönte. Die technische und stilistische Sicherheit des Mozarteum
Quartetts erlaubte es, den Radius der Empfindungen auszuschreiten. Die
Rücksichtslosigkeit, mit der sich Beethoven gegen herrschende
Marktgesetze stellte, wurden mit vibrierender Spannung präsentiert. Der
Beifall war verdient.
Salzburger Nachrichten, 17.11.05
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... Technisch perfekt, klanglich brillant, wohlüberlegt und durchhörbar
phrasierend - und mit spürbarer Lust am Zusammenspielen bescherten
Markus Tomasi, Géza Rhomberg, Herbert Lindsberger und Marcus Pouget
ihrer Zuhörerschaft einen hochkarätigen und - im besten Sinne -
unterhaltsamen Kammermusikabend...
Drehpunkt Kultur 16.11.2004
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... zeigte das Ensemble bei Dvoráks "Amerikanischem Quartett" (F-Dur)
sein Können: Mit warmer Vitalität zeichneten die Musiker die
Stimmungsschwankungen, die das Stück beherrschen, mitreißend geriet das
Finale.
Die Presse, 27.03.04
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... Dennoch entwickelte sich die Darbietung des zunächst zögernden
Beginns des Mozartquartetts ("Dissonanzen") ziemlich schnell zu einem
äusserst stilisierten Spiel, das den warmen Salzburger Ton der Musiker
hervorhob, einzeln und gemeinsam. Sofern es der Stil Mozarts erlaubte,
war zu erkennen, dass die Mitglieder des Quartetts auf einander
abgestimmt waren und ein warmes und aufgewecktes Temperament zeigten.
Nach dem Mozart Glanz spielte das Mozarteum Quartett ein kurzes
Quartett des österr. Komponisten Gerhard Schedl.
Maariv – (Israel) – 13.02.2004
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...Die Instrumentalisten um Konzertmeister Markus Tomasi - Géza
Rhomberg, Herbert Lindsberger und Marcus Pouget - lieferten mit Mozarts
Streichquartetten in Es-Dur und C-Dur, Haydns Quartett in D-Dur eine ...
Performance: schmeichelnd und mit viel Liebe zum Detail...
Klangbogen Wien, Die Presse 18.08.2003
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....der gewitzte Dialog, mit dem das Quartett die experimentellen
Erprobungen Mozarts von Stück zu Stück auskostete in Beispielen aus den
"italienischen" und aus den frühen Wiener Quartetten, der nahm für sich
gerade im Abwechslungsreichtum der Gestaltung ein....
....Da war das Mozarteum Quartett auf einem vielseitigen, immer sehr
spontan wirkenden, spielfreudigen und kurzweiligen Weg: keck,
tiefsinnig, empfindsam, resch und lieblich. "Übervater" Haydn schaute
dabei in den maßvollen, gediegenen, fein sprechenden Interpretationen
des c-Moll-Quartetts, op. 17/4, und des reif artikulierten vierten der
"Sonnenquartette" nicht gigantisch, sondern wohlwollend neugierig auf
das sich anbahnende Genie aus Salzburg....
Mozartwoche Salzburg, Salzburger Nachrichten, 28.01.03
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...Repräsentatives Programm, ausgezeichnete Interpretation,
außergewöhnliches Erlebnis -so kann man zusammenfassend den Eindruck aus
dem überfüllten Saal der Pressburger Burg beschreiben...
... Das Mozarteum Quartett legte Gewicht auf jede Phrase, dynamische
Nuancierung, aber das Spiel wirkte nicht lehrmeisterhaft
durchspekuliert. Während des ganzen Konzerts konnte das Ensemble die
Ausdrucksintensität auf dem höchstmöglichen Niveau beibehalten...
...Schwer zu sagen, was man eher loben sollte: Die Kristallklare
Artikulierung, Vollkommenes Zusammenspiel und die polyphone Schattierung
der Stimmen oder das konzentrierte und genaue Gestalten von
Mikrostrukturen....
...Dieses Konzert konnte in der Tat die höchste Schule der
Kammermusik für alle Fans dieses anspruchvollen aber wundervollen
Musik-Genres darstellen...
Bratislava Festival, Hudobny Zivot (das Musikleben), November
2002
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Draußen tobte ein Blizzard-ähnliches Wetter, drinnen gab es musikalische
Energie in reinster Form: Das "Mozarteum-Quartett" Salzburg begeisterte
das Publikum Sonntag im vollbesetzten Mittleren Saal des Linzer
Brucknerhauses. Vier Führer durch drei musikalische Landschaften: Die
Herren Markus Tomasi und Géza Rhomberg (Violinen), Herbert Lindsberger
(Viola) und Marcus Pouget (Cello) bilden seit 1998 das Quartett des
Konzertmeisters des Mozarteum-Orchesters, die Tradition selbst ist
nahezu 50 Jahre alt. Die gegenwärtig unter dem Markenzeichen dieses
Quartetts firmierenden Musiker sind eine inzwischen fest
zusammengeschweißte Gruppierung, die als Viereinigkeit auftritt: Derart
emotional, in Agogik und fein abgestufter Rhythmik übereinstimmende,
feinst abgestimmte Teamarbeit in solcher Formation gibt es nur im
Weltklasse-Rang zu erleben, und auf dieser Ebene bewegt sich das
Mozarteum-Quartett. Das Programm, drei Gefühls-Landschaften also:
Beethovens op. 95: Aufbegehren im Wechsel zu resignativ getönter Poesie
wurde ein Spiegelbild der persönlichen, damals von Enttäuschung
geprägten Befindlichkeit des Komponisten. Verdis einziges
Streichquartett, als "Pausenfüller" wegen ausfallender Proben in Neapel
geschrieben im reifsten Lebensabschnitt, kann den Musikdramatiker nicht
verleugnen, ist illustrative, zuweilen füllig orchestrale, doch auch
liedhafte Musik; taucht selten auf den Programmzetteln auf, wurde
dankbar konsumiert. Zuletzt die feingliedrige und doch entschieden
konturierte Anmut von Mozarts "Dissonanzen-Quartett" KV 465,
episodenhaft trotzig weit in die Zukunft greifender Vorgriff auf neue
Stilwelten.
Brucknerhaus Kammermusikserie, Oberösterreichische Nachrichten, 26.02.02
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...Nichts könnte ein Streichquartett des Mozarteums besser beherrschen
als ein Werk des heimischen Meisters Wolfgang Amadeus Mozart. Mit dem
A-Dur Quartett stellten die Musiker ihr Können in allen Facetten unter
Beweis....
Ebenso aufgeschlossen und kompetent zeigten sich die Salzburger
gegenüber der Aufführung neuer Musik...
...Das Publikum applaudierte minutenlang. Die Begeisterung brach in
der zweiten Hälfte, die das Mozarteum Quartett mit Schuberts Rosamunde
Quartett bestritt, nicht ab....
Echternach Festival, Trierische Zeit,
21.05.01
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....Haydns Streichquartette sind also ein gefundenes Fressen für das
Mozarteum Quartett: jeder der Vier ist ein Musiker mit Routine und
deutlich entwickeltem gestalterischen Vorstellungsvermögen.....
Mozarteum Kammermusikserie, Salzburger
Nachrichten, 18.November 1999
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....Zu erleben war ein Quartett von hohem Standard, ...mit großer
Spielfreude, sicher und einfühlsam, mit weichen warmen Tönen.....
Kleine Zeitung, 20.März 2000
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....Das Mozarteum Quartett hat sich nach der Neuformation in kurzer Zeit
einen exzellenten Ruf erspielt.
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Neue Kronenzeitung, 17.November 2000
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