▪ quartett
Der traditionsreiche Name Mozarteum Quartett, dessen Ursprung sich in die
dreissiger Jahre des letzten Jahrhunderts zurückverfolgen lässt, wird seit 1955
– veranlasst vom Mitbegründer und späteren Präsidenten der Salzburger Festspiele
Bernhard Paumgartner - dem Streichquartett des ersten Konzertmeisters des
Mozarteum Orchesters Salzburg verliehen.
Die derzeitige Formation um Konzertmeister Markus Tomasi erhielt den Titel
Mozarteum Quartett von der Internationalen Stiftung Mozarteum, dem Mozarteum
Orchester und der Universität Mozarteum im Jahre 1998.
Schon innerhalb kurzer Zeit konnten sich die Musiker vom beschwerenden, ja
manchmal gar belastenden Anteil der Tradition des Titels befreien und liessen
mit frischen Interpretationen und einem eigenem Stil aufhorchen.
Mittlerweile sind sie gerne gesehene Gäste bei zahlreichen renommierten
Veranstaltern und Festivals in aller Welt – und konzertierten u. a. in der
Wigmore Hall London, im Konzerthaus Wien, Sala Verdi Mailand, Tschaikowsky
Konservatorium Moskau, Martinu Hall Prag,
Tel Aviv Museum of Art, Palau de la Musica Barcelona, beim Hong Kong Arts
Festival oder Al Bustan Festival in
Beirut sowie auf Tourneen nach Asien und Lateinamerika.
Seit der Saison 2004/05 spielt das Quartett zudem seinen eigenen Zyklus im
Salzburger Mozarteum.
Schwerpunkt ihres Repertoires sind die Werke der Klassik - allen voran natürlich
die Streichquartette von Wolfgang Amadeus Mozart – und ihre Wiedergabe in
zeitgemäßen Interpretationen. Doch auch die Aufführungen der Werke
zeitgenössischer Komponisten – hier besonders gerne auch österreichischer –
liegen dem Mozarteum Quartett am Herzen.
Gerne erweitert sich das Mozarteum Quartett in seinen Konzerten. So sind
zahlreiche Musiker wie z.B. Marjana Lipovsek, Jessy Norman, Valery Afanassiev,
Milan Turkovic oder die Solobläser der Berliner oder Wiener Philharmoniker
Wenzel Fuchs, Stefan Dohr, Norbert Täubl oder Wolfgang Schulz inspirierende
Kammermusikpartner des Quartetts.
Seit 2006 nimmt das Quartett beim Label OehmsClassics auf.